Ein Erfahrungsaustausch

Alessa Hofer, Tiermedizinerin und erfahrene Reiterin – Ein Erfahrungsaustausch

 

Seit ihrem 10. Lebensjahr sitzt Alessa Hofer fest im Sattel. Die 30-jährige Doktorandin studiert Veterinärmedizin in Gießen und steht kurz vor ihrem Abschluss. In unserem Interview spricht die Dressurreiterin über die Erkrankung ihres Pferdes Cayenne – und wie sie ihm dank einer Therapie mit regenerativen Zellen zu neuer Bewegungsfreiheit verhalf.

 

Was für ein Pferd reiten Sie und woran ist es erkrankt?
Cayenne ist ein 19 Jahre alter Wallach und war mal Lehrpferd in einem Verein. Er ist immer viel gesprungen, wodurch seine Gelenke stark belastet wurden. Über die Zeit hatte Cayenne dann Sehnenprobleme in den hinteren Beinen entwickelt. Dort hatte sich vor drei Jahren ein Fremdkörper eingenistet und einen Abszess sowie ein Lymphödem gebildet. Mein Pferd konnte nur noch verringert Last aufnehmen und musste es vermeiden zu untertreten.

Für welche Therapie haben Sie sich entschieden?
Ich habe mich für eine Therapie mit regenerativen Zellen entschieden. Dafür war nur ein Behandlungstermin nötig, und in die Klinik musste Cayenne auch nicht. Es ist eine schonende Variante mit einem minimalinvasiven Eingriff, nach dem zumindest theoretisch eine sofortige Gymnastisierung möglich ist.

Wie hat sich Cayennes Zustand durch die Therapie mit regenerativen Zellen verändert?
Nach vier Wochen hatte sich sein Zustand  deut- lich gebessert: Cayenne konnte wieder mehr Last aufnehmen, zeigte ein verbessertes Schwung- bild im Trab und Galopp und musste die Hinter- beine im Stand weniger wechselseitig entlasten. Nach drei Monaten waren seine Geländegängigkeit und die Hankenbeugung sichtbar verbessert. Außerdem hat er keine Probleme mehr beim Untertreten. Und kom- plexe Seitengänge wie travers oder traversale laufen deutlich geschmeidiger ab. Auch seine Rittigkeit hat sich vollkommen verändert, jetzt reicht wieder ein Kommando und schon befolgt er es.

Traten bei der Behandlung Nebenwirkungen auf?
Keine. Cayenne hatte weder eine Nachblutung noch eine Narbenbildung an der Schweifrübe. Und die Antibiotika hat er auch prima vertragen.

 

„Ich habe mich für eine Therapie mit regenerativen Zellen entschieden. Dafür war nur ein Behandlungstermin nötig, und in die Klinik musste Cayenne auch nicht.“

 

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